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03.02.2012

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Glossar

In unserem Glossar erläutern wir Begriffe aus den Bereichen der Erdöl- und Erdgasbeteiligungen. Schauen Sie doch mal rein...

Foto: Erschließung einer neuen Erdölquelle in Texas, USA
Die Erschließung neuer Erdölquellen ist harte körperliche Arbeit
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Die Maßnahmen am Erdöl- und Erdgasfeld

Nachstehend erklären wir einige Begriffe und deren Bedeutungen, die im Zusammenhang mit der Förderung von Hydrokarbon-Rohstoffen immer wieder genannt werden.

Reworks können als Grundüberholungsarbeiten bezeichnet werden. Sie sind von Produktion zu Produktion verschieden aufwendig. Typische Rework-Maßnahmen sind zum Beispiel der Austausch defekter Förderrohre, Frac-Jobs oder eine teilweise Erneuerung der Oberflächenanlagen wie Separatoren, Tankbatterien und die Verbindungen der Komponenten untereinander.

Waterinjection ist eine weitere wichtige Methode, um den Ölfluss in der erdölführenden Gesteinsschicht zu erhöhen. Bei „Injektions”- Verfahren wird Wasser unter hohem Druck durch separat angelegte Bohrleitungen zurück in die ölführende Schicht (Formation) gepumpt. Hierdurch wird der Druck im Gestein konstant- und damit der Ölfluss zur Bohrlochsohle aufrechterhalten.

Fracturing oder Frac-Jobs werden dann durchgeführt, wenn durch Ablagerungen in der rohstoffführenden Gesteinsschicht eine Förderung der dort befindlichen Erdölreserven stark behindert wird oder bei Neubohrungen, um Risse und Adern in die Formation zu brechen, damit der Rohstoff zur Quelle fließen und gefördert werden kann.

Unter einem Frac-Job versteht man also die Auflockerung der Formation in dem Bereich der Bohrung, der aufgrund der Messergebnisse die höchstmöglichen Produktionsergebnisse erwarten lässt. Dies geschieht mit großen Mengen bakterienfreiem Wasser, welches mit bestimmten Chemikalien und Frac-Sand angereichert und unter sehr hohem Druck durch den perforierten Zementmantel in die Formation gepresst wird. Ein guter Frac ist der Schlüssel zum Erfolg.

Erweiterungs-Bohrung: Durch die Schaffung zusätzlicher Quellen kann die Förderleistung eines Feldes erhöht werden. Hierbei spricht man von Erweiterungs-Bohrungen. Voraussetzung für diese Bohrung ist allerdings ist, dass die von der RRC/OSC vorgegebenen Mindestabstände zu allen benachbarten Förderanlagen eingehalten werden. Üblicherweise beschäftigen die Operator Spezialunternehmen, weil diese über die langjährige Praxis und Erfahrung verfügen, die erforderlich ist, eine Bohrung mit geringstmöglicher Abweichung senkrecht in oder horizontal durch die Formation zu treiben. Angewendet wird üblicherweise das "Rotary- Drilling-Verfahren". Dabei bohrt sich der am Bohrgestänge befestigte "Drilling Bit" (Bohrkopf), gekühlt mit speziell hergestelltem Bohrschlamm, durch die Erdschichten bis in die rohstoffhaltige Formation. Die hohen Materialkosten, wie die diamantenbestückten "Drill Bits", die Bohrtürme (Rigs) oder die hohen Lohnkosten, können zu großen Abweichungen in der Kostenplanung führen. Daher ist es außerordentlich wichtig, dass die Untersuchungen und Analysen, gestützt auf Gutachten, Messungen und Produktionsdaten umliegender Förderanlagen mit hoher Sorgfalt erfolgen, bevor eine Entscheidung für eine Erweiterungsbohrung getroffen wird.

Keywords: AMTEX, Erdöl, Erdgas, Investment, Beteiligung, Kapitalanlage, Rendite, oil, gas